Was ist eine E-Rechnung?
Eine E-Rechnung (elektronische Rechnung) ist kein einfaches PDF – sondern ein strukturiertes, maschinenlesbares Datenformat. Die wesentlichen Standards in Deutschland sind ZUGFeRD und XRechnung.
ZUGFeRD
Hybridformat: PDF mit eingebetteten XML-Daten. Für Mensch und Maschine lesbar. Ideal für den B2B-Bereich und als E-Mail-Anhang.
XRechnung
Reines XML-Format ohne visuelle Komponente. Standard für Rechnungen an öffentliche Auftraggeber (B2G) in Deutschland.
E-Rechnungspflicht ab 2025
Seit dem 01.01.2025 gilt in Deutschland die Pflicht zur E-Rechnung im B2B-Bereich. Unternehmen müssen in der Lage sein, elektronische Rechnungen zu empfangen. Ab 2027 bzw. 2028 gilt schrittweise auch die Versendepflicht.
E-Rechnungspflicht – Zeitplan
Ab 01.01.2025: Pflicht zum Empfang von E-Rechnungen
Ab 01.01.2027: Versendepflicht für Unternehmen mit Umsatz über 800.000 € (Vorjahr)
Ab 01.01.2028: Versendepflicht für alle Unternehmen im B2B
E-Rechnung im Subscription-Management
Gerade für Unternehmen mit vielen, wiederkehrenden Rechnungen – also typische Subscription-Modelle – ist die automatische Erzeugung von E-Rechnungen ein enormer Vorteil. Fakturia erstellt E-Rechnungen in beiden Formaten (ZUGFeRD und XRechnung) vollautomatisch für jede generierte Rechnung.
Rechnungsabgrenzung (Accruals)
Bei Abonnements, die sich über mehrere Buchhaltungsperioden erstrecken, ist die passive Rechnungsabgrenzung (Accruals) wichtig. Fakturia unterstützt die automatische Bildung von Abgrenzungsposten und deren spätere Auflösung – ein wichtiges Feature für die DATEV-konforme Buchhaltung.
DATEV-Integration
Fakturia bietet eine direkte DATEV-Schnittstelle und kann Buchungsdaten direkt an DATEV Unternehmen online übertragen. Damit entfällt der manuelle Export und Import von Buchungsdaten vollständig.