Ein Rabattcode oder Coupon ist ein Code, mit dem ein Kunde beim Abschluss oder später einen Preisnachlass erhält, zum Beispiel 20 Prozent für die ersten drei Monate.
Arten von Rabatten
- Prozentual oder Festbetrag: 20 % Nachlass oder 10 Euro pro Monat.
- Befristet: gilt nur für die ersten Monate oder eine einmalige Rechnung.
- Dauerhaft: gilt für die gesamte Vertragslaufzeit.
- Kampagnenbezogen: an eine Aktion, einen Partner oder eine Zielgruppe gebunden.
Chancen und Risiken
Rabatte senken die Einstiegshürde und beschleunigen die Neukundengewinnung, siehe CAC. Gleichzeitig ziehen sie preissensible Kunden an, die nach Ablauf häufiger kündigen. Dauerhafte Rabatte schmälern den ARPU langfristig. Prüfen Sie daher in der Kohortenanalyse, wie sich Rabattkunden im Vergleich zu Normalkunden entwickeln.
Preisangabe und Rechnung
Auf der Rechnung muss der Rabatt nachvollziehbar sein. Bei einem im Voraus vereinbarten Nachlass gehört die Minderung zu den Pflichtangaben. Nach Ablauf eines befristeten Rabatts steigt der Preis, was Kunden vorab klar mitgeteilt werden sollte. Der Unterschied zu einem späteren Nachlass ist im Eintrag zu Skonto beschrieben. Zu Einführung und Ablauf von Aktionspreisen lesen Sie auch den Beitrag Rabattcodes und Aktionspreise im Subscription-Management.
Bestandsschutz und Preiserhöhung
Wer Kunden zu einem Aktionspreis gewinnt, steht später vor der Frage, wann der reguläre Preis gilt. Eine Preiserhöhung braucht eine wirksame Grundlage, siehe Preiserhöhung im Abo und Grandfathering.
Praxistipps
Begrenzen Sie Codes nach Gültigkeit, Nutzungszahl und Tarif, damit sie nicht unkontrolliert weitergegeben werden. Legen Sie fest, ob sich Rabatte kombinieren lassen, und messen Sie jede Aktion getrennt, um ihren Erfolg beurteilen zu können.
Rabatte in Fakturia
In Fakturia lassen sich Sonderpreise und Rabatte pro Vertrag hinterlegen, und künftige Preisänderungen können Sie im Voraus eintragen. Wie Aktionen und Preisstufen bei Ihnen abgebildet werden, klären Sie im Beratungsgespräch.