MRR/ARR-Rechner

Berechnet aus Kundenzahl und Durchschnittsumsatz automatisch MRR und ARR – auf Wunsch inklusive Churn-Rate, Customer Lifetime Value, NRR und GRR.

Der MRR/ARR-Rechner berechnet aus der Anzahl aktiver Kunden und dem durchschnittlichen Umsatz pro Kunde die zentralen Steuerungsgrößen eines Subscription-Geschäfts: Monthly Recurring Revenue und Annual Recurring Revenue. Optional lassen sich zusätzlich Churn-Rate, Customer Lifetime Value sowie Net und Gross Revenue Retention berechnen. Die Berechnung erfolgt vollständig lokal in Ihrem Browser.

Warum MRR und ARR die zentralen Steuerungsgrößen im Abo-Geschäft sind

Anders als im klassischen Einzelhandel lässt sich der wirtschaftliche Zustand eines Subscription-Geschäfts nicht allein am aktuellen Monatsumsatz ablesen. Der Monthly Recurring Revenue (MRR) und der daraus abgeleitete Annual Recurring Revenue (ARR) bilden stattdessen den planbaren, wiederkehrenden Umsatzanteil ab – die Grundlage für Wachstumsplanung, Investorengespräche und interne Steuerung.

Wie der Rechner die Grundkennzahlen ermittelt

Aus der Anzahl aktiver Kunden und dem durchschnittlichen Umsatz pro Kunde (ARPU) berechnet der Rechner den MRR als einfaches Produkt aus beiden Werten. Der ARR ergibt sich anschließend durch Multiplikation des MRR mit zwölf. Bei mehreren, unterschiedlich bepreisten Tarifstufen empfiehlt sich eine getrennte Berechnung je Kundensegment, da ein einzelner unternehmensweiter ARPU-Durchschnitt die tatsächliche Umsatzverteilung verschleiern kann.

Erweiterte Kennzahlen: Churn, CLV, NRR und GRR

Wird zusätzlich die Anzahl der Kündigungen im Monat angegeben, berechnet der Rechner die Churn-Rate sowie darauf aufbauend eine vereinfachte Schätzung des Customer Lifetime Value. Werden zusätzlich Expansion- und Kontraktionsumsätze durch Tarifwechsel bestehender Kunden angegeben, berechnet der Rechner außerdem Net Revenue Retention (NRR) und Gross Revenue Retention (GRR) – zwei Kennzahlen, die zeigen, wie sich der Umsatz mit dem bestehenden Kundenstamm unabhängig von Neukundengewinnung entwickelt.

Grenzen der vereinfachten Berechnung

Der Rechner arbeitet mit einem einzigen, durchschnittlichen ARPU-Wert über den gesamten Kundenstamm hinweg. In der Praxis variiert der tatsächliche Umsatzbeitrag einzelner Kunden je nach Tarifstufe oft erheblich, weshalb die hier berechneten Werte als Orientierung, nicht als exakte Buchhaltungsgröße zu verstehen sind. Für eine präzise, tarifgenaue Auswertung empfiehlt sich der Export der tatsächlichen Vertragsdaten aus dem eigenen Abrechnungssystem.

Typische Anwendungsfälle

Der Rechner eignet sich sowohl für die schnelle Selbsteinschätzung des eigenen Geschäfts als auch als Vorbereitung für Investorengespräche, bei denen MRR, ARR und Retention-Kennzahlen regelmäßig zu den ersten abgefragten Größen zählen. Auch für den Vergleich unterschiedlicher Wachstumsszenarien – etwa die Auswirkung einer gesenkten Churn-Rate auf den geschätzten Customer Lifetime Value – lässt sich der Rechner mit veränderten Eingabewerten mehrfach durchspielen.

Häufige Fragen

Der MRR ergibt sich aus der Anzahl aktiver Kunden multipliziert mit dem durchschnittlichen monatlichen Umsatz pro Kunde (ARPU).
Die Churn-Rate setzt die Anzahl der Kündigungen im Monat ins Verhältnis zur Kundenzahl zu Periodenbeginn. Der vereinfachte CLV wird anschließend aus ARPU und Churn-Rate abgeleitet, weshalb beide Angaben notwendig sind.
Die GRR berücksichtigt nur Verluste durch Kündigungen und Downgrades und kann deshalb maximal 100 Prozent erreichen. Die NRR bezieht zusätzlich Mehrumsatz durch Upgrades bestehender Kunden ein und kann dadurch auch über 100 Prozent liegen.
Der Rechner arbeitet mit einem einzigen durchschnittlichen ARPU-Wert. Bei stark unterschiedlichen Tarifstufen empfiehlt sich eine getrennte Berechnung je Kundensegment für ein präziseres Ergebnis.

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