Der Rechner simuliert, was bei einem Export der Buchungssätze pro Rechnungsposition passiert: Jede Position wird einzeln auf den Bruttobetrag gerundet, die Steuer wird daraus herausgerechnet. Sie sehen sofort, ob Brutto, Steuer und Netto zur Rechnung passen, und erhalten einen Vorschlag zur Korrektur. Alle Berechnungen laufen lokal in Ihrem Browser.
Was der Rechner prüft
Viele Systeme exportieren Rechnungen positionsweise, damit Kostenstellen und Kostenträger erfasst werden können. Weil Erlöskonten oft Umsatzsteuer-Automatikkonten sind, wird der Bruttobetrag gebucht und die Steuer daraus berechnet. Auf der Rechnung wird die Steuer dagegen einmal auf die Nettosumme berechnet. Beides kann um wenige Cent voneinander abweichen. Der Rechner macht diese Abweichung sichtbar.
Zwei Exportlogiken
Systeme exportieren auf zwei Arten. Bei der ersten wird je Position der Bruttobetrag gerundet und die Steuer daraus herausgerechnet, wie es ein Umsatzsteuer-Automatikkonto tut. Bei der zweiten werden Netto und Steuer je Position getrennt übergeben, und die Steuer wird pro Position gerundet. Beides kann von der Rechnung abweichen, der Rechner simuliert beide Varianten.
Warum Sie manchmal keine Differenz sehen
Bei glatten Beträgen, zum Beispiel ganzen Euro, entsteht keine Rundung und damit keine Differenz. Auch bei wenigen Positionen bleibt sie oft aus. Je mehr Positionen mit „krummen“ Centbeträgen eine Rechnung hat, desto wahrscheinlicher ist eine Abweichung. Mit „Beispiel mit Differenz“ und „Zufallsbeispiel“ können Sie typische Fälle direkt ansehen.
So lesen Sie das Ergebnis
Die Tabelle zeigt je Position den gerundeten Bruttobetrag, die herausgerechnete Steuer und den daraus entstehenden Nettobetrag. Darunter stehen die Summen des Exports und die Werte der Rechnung. Die Differenzzeile zeigt, wo Brutto, Steuer oder Netto nicht übereinstimmen.
- Variante A, Verteilung auf eine Position: Der Rechner probiert alle Positionen aus und nennt die, bei denen nach der Korrektur Brutto, Steuer und Netto zugleich stimmen. Eine solche Position gibt es nicht immer.
- Variante B, Rundungsbuchung: Immer möglich. Es wird eine zusätzliche Buchung über den Differenzbetrag erzeugt, getrennt nach Brutto, Steuer und Netto.
Beispiel
Drei Positionen mit 23,31 €, 12,50 € und 0,99 € netto bei 19 % ergeben eine Rechnung über 43,79 € brutto mit 6,99 € Steuer. Der positionsweise Export kommt auf 43,80 € und 7,00 € Steuer. Eine Korrektur von Position 1 würde das Brutto richtig machen, aber die Steuer falsch lassen. Bei Position 2 stimmt dagegen alles. Genau diesen Unterschied zeigt der Rechner.
Hinweise zur Praxis
Die Hintergründe und Lösungswege erklärt der Ratgeber Rundungsdifferenzen beim FiBu-Export, die Begriffe stehen im Glossar unter Rundungsdifferenz. Konto, Steuerschlüssel und Kostenstelle der Korrekturbuchung legen Sie mit Ihrer Kanzlei fest, siehe Steuerschlüssel und DATEV-Export. Der Rechner nutzt die kaufmännische Rundung und simuliert das übliche Verhalten von Automatikkonten. Ihr System kann abweichen, deshalb ersetzt er keinen Testexport.
FiBu-Export mit Fakturia
Fakturia exportiert Buchungssätze für die Finanzbuchhaltung und berücksichtigt Kostenstellen und Kostenträger auf Artikel- oder Kundenebene. Gibt es auf einer Rechnung mehrere Kostenstellen, wird je Kostenstelle ein Buchungssatz erzeugt. Mehr dazu auf der Seite zur Buchhaltungs-Schnittstelle. Wie sich Rundungen in Ihrer Konstellation auswirken, prüfen Sie am besten mit einem Testexport im Testmandanten oder im Beratungsgespräch.