Immer mehr Handwerksbetriebe sichern sich mit Wartungsverträgen wiederkehrende Umsätze. Pauschalen, Zusatzeinsätze und Nachweise müssen sauber zusammenkommen, ohne dass die Abrechnung viel Büroaufwand verursacht.
Typische Use-Cases
Wartungspauschalen
Jährliche oder quartalsweise Wartung als wiederkehrender Artikel am Vertrag.
Einsatz nach Aufwand
Arbeitsstunden und Material aus Ihrer Handwerkersoftware werden als Leistung erfasst und berechnet.
Wartungsprotokolle
Prüfberichte am Vertrag ablegen und mit der Rechnung versenden.
Privatkunden
Arbeit und Material als getrennte Positionen führen, wie für steuerliche Geltendmachung häufig nötig.
Geschäftskunden
Rechnungen als E-Rechnung in ZUGFeRD und XRechnung, Hinweise zum Reverse Charge.
Lastschrift und Mahnwesen
Automatischer Einzug, Rücklastschrift-Handling und mehrstufige Mahnung.
Wartungsvertrag statt Einzelauftrag
Heizungsbauer, Elektriker, Klimatechniker, Photovoltaik-Installateure, Poolbauer oder Gartenbetriebe verdienen nicht nur am Einbau, sondern zunehmend an der Betreuung danach: jährliche Wartung, Inspektion, Notdienst-Bereitschaft oder Fernüberwachung. Aus einzelnen Aufträgen werden Wartungsverträge mit fester Pauschale und Laufzeit. Das schafft planbare Umsätze und Kundenbindung, verlangt aber saubere Vertragsverwaltung, die in vielen Betrieben noch auf Excel-Listen und manuellen Rechnungen beruht. Die Grundidee beschreibt Subscription-Management. Für größere Betriebe mit Objekten und Industriekunden ist die Seite Gebäudetechnik & Facility Services die passende Ergänzung.
Pauschale, Einsatz nach Aufwand und Material
Die Wartungspauschale legen Sie als wiederkehrenden Artikel am Kundenvertrag an, zum Beispiel jährlich oder quartalsweise. Zusätzliche Einsätze, Arbeitsstunden und Ersatzteile erfassen Sie als Leistung, in der Oberfläche oder per API aus Ihrer Handwerkersoftware. Fakturia übernimmt sie beim nächsten Rechnungslauf auf die Rechnung, den Preis können Sie dabei frei überschreiben. Terminplanung, Einsatzdisposition und Zeiterfassung bietet Fakturia nicht, sie bleiben in Ihrem Handwerker-, ERP- oder Servicesystem. Fakturia übernimmt, was danach kommt: die verlässliche Abrechnung der Verträge.
Servicenachweise am Vertrag
Wartungsprotokolle und Prüfberichte gehören oft zur Rechnung. In Fakturia lassen sich Dokumente am Vertrag oder an der Leistung hinterlegen und beim nächsten Rechnungslauf per E-Mail an den Kunden senden. Das schafft Transparenz und beantwortet Rückfragen, bevor sie entstehen.
Privatkunden: Arbeitskosten ausweisen
Privatkunden können Handwerkerleistungen unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend machen. Dafür müssen Arbeits- und Materialkosten in der Rechnung getrennt ausgewiesen sein, und die Zahlung muss unbar erfolgen. Ob und wie das für Ihre Leistungen gilt, klärt die Steuerberatung. Fakturia erlaubt, Leistungen mit Beschreibungstext und individuellem Preis zu erfassen und so Arbeit und Material als getrennte Positionen zu führen. Die Pflichtangaben der Rechnung gelten unabhängig davon.
Umsatzsteuer und E-Rechnung bei Geschäftskunden
Bei Bauleistungen an andere Unternehmer kann die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger übergehen (§ 13b UStG), siehe Reverse-Charge-Verfahren. Die Voraussetzungen sind eng und hängen von Leistung und Kunde ab. Lassen Sie die Einordnung steuerlich prüfen. Fakturia unterstützt Reverse-Charge-Rechnungen innerhalb der EU, ob Ihr Inlandsfall abbildbar ist, klären Sie am besten im Beratungsgespräch. Für Geschäftskunden und die öffentliche Hand wird die E-Rechnung zum Standard, Fakturia erzeugt ZUGFeRD und XRechnung. Mehr zu den Fristen: E-Rechnungspflicht 2027.
Jahresrechnung, Lastschrift und Mahnwesen
Wird die Wartung jährlich im Voraus berechnet, muss der Ertrag über das Jahr verteilt werden, siehe passive Rechnungsabgrenzung. Fakturia grenzt auf Monatsbasis ab und übergibt Buchungssätze samt Belegen an DATEV. Beträge ziehen Sie per SEPA-Lastschrift ein, über einen Zahlungsanbieter oder direkt über die Hausbank. Rücklastschriften erkennt Fakturia über finAPI und reagiert automatisch, offene Rechnungen durchlaufen ein mehrstufiges Mahnwesen.
Preise anpassen und Kunden halten
Wartungsverträge laufen meist über viele Jahre, deshalb gehört eine regelmäßige Preisanpassung dazu. Künftige Preisänderungen können Sie am Artikel vorab erfassen. Verträge ohne Sonderpreis übernehmen sie automatisch, Bestandskunden mit Sonderkonditionen behalten ihren Preis, siehe Grandfathering. Welche Anpassungsklauseln wirksam sind, sollte juristisch geprüft werden. Mit MRR und Umsatzprognose behalten Sie den Bestand im Blick. Probieren Sie Ihr Modell in der kostenlosen Sandbox aus.
Passende Fakturia-Funktionen
🔄 Recurring Billing
Wiederkehrende Rechnungen werden automatisch zu jedem Abrechnungsstichtag erzeugt – monatlich, jährlich oder individuel…
📄 Automatischer Rechnungsversand
Rechnungen werden vollautomatisch zum richtigen Zeitpunkt erstellt und versendet – ohne manuellen Eingriff, mit allen P…
💳 Recurring Payment
Automatischer Zahlungseinzug über Stripe, Adyen, Unzer, PayPal und weitere Payment-Provider.
🔔 Automatisches Mahnwesen
Mehrstufiges Dunning Management erkennt fehlgeschlagene Zahlungen und leitet automatisch den passenden Mahnprozess ein.
📊 Passive Rechnungsabgrenzung
Automatische Bildung und Auflösung von Abgrenzungsposten für periodengerechte Buchhaltung.
🧾 E-Rechnung (ZUGFeRD & XRechnung)
Automatische Erstellung rechtskonformer E-Rechnungen in beiden gängigen Formaten.
🏛️ Buchhaltungsexport-Schnittstelle
Direkte Übergabe aller Buchungsdaten an DATEV Unternehmen online – ohne manuellen Export.